Olympia im Schulbecken: Singapurs Schule setzt Maßstäbe

Personalnachrichten aus Schulen klingen meist nach trockener Verwaltung. Diese Nachricht aus Singapur lässt dagegen aufhorchen: Die Canadian International School (CIS) hat den zweifachen Olympiateilnehmer Alexander Tikhonov zum Leiter ihres Schwimmprogramms ernannt. Er soll Kinder und Jugendliche künftig von den ersten sicheren Schwimmzügen bis zum Leistungssport begleiten.


Vom olympischen Becken an die Schule

Tikhonov schwamm bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London. Bei Olympia 2024 in Paris war er als Trainer beteiligt. Insgesamt bringt er mehr als zwanzig Jahre Erfahrung aus Wettkampfsport und Training mit. Sein Auftrag an der CIS: ein durchgängiges Schwimmangebot entwickeln, das Anfänger ebenso berücksichtigt wie ambitionierte Nachwuchsathleten.


Tikhonov trifft auf eine Schule, in der Sport längst dazugehört: In der „Academy of Sport“ sind mehr als 600 Schülerinnen und Schüler in 34 Teams aktiv. Über 130 Kinder und Jugendliche trainieren im Schwimmen für Wettkämpfe. Für 55 Schüler ging es kürzlich sogar, zu Fußball- und Volleyballwettbewerben, nach Vietnam. Stellt euch vor, euer Kind fährt mit seinem Schulteam zu einem internationalen Turnier! Sport ist hier kein Lückenfüller zwischen den „wichtigen“ Fächern, sondern ein fester Bestandteil des Schulalltags.

Anspruch heißt mehr als gute Noten

Auch der neue Schulleiter Jared Nolan, seit August 2026 im Amt, bringt internationale Führungserfahrung mit. Er will das IB-Curriculum, zweisprachige Bildung, Sport und Kunst weiterentwickeln. Akademische Herausforderung soll mit Selbstständigkeit, Selbstvertrauen und Gemeinschaft gelöst werden. So wünschen wir uns Schule: als einen Ort, an dem euer Kind mit seinen Stärken, Interessen und Möglichkeiten und nicht nur mit seinen Noten gesehen wird.


Schwimmhalle, Olympia, Schulsystem Singapur

Dieses Bild wurde unter Einsatz von KI erstellt

Und Deutschland?

Die Zahlen zeigen das beeindruckende Angebot dieser internationalen Schule, nicht die Überlegenheit eines ganzen Schulsystems. Ein einzelner Standort ist kein fairer Maßstab für sämtliche deutschen Schulen.

Als Denkanstoß taugt er trotzdem: Wie selbstverständlich gehören vielfältige Talente zum Bildungsauftrag? Die spannendste Botschaft ist nicht „Jedes Kind braucht einen Olympiatrainer“, sondern: Förderung verdient Fachkompetenz, Verbindlichkeit und Platz im Schulalltag. Auch bei Marskinder steht diese Idee im Mittelpunkt: Kinder sollen ihre Stärken entdecken, Interessen verfolgen und über schulische Leistungen hinaus wachsen können. Interessiert? Dann schau die unser Programm an. 

Herzliche Grüße,
Euer Marskinder-Team